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Weibliche Wege gegen Liebeskummer: Die Kraft des Wassers

Aus der Reihe: Warum Zaubersprüche wirken, Teil 2


„Um von Liebeskummer zu heilen, geh an einen Ort, an dem Wasser fließt – zu einem Fluss, einem Bach, einer Quelle usw. Fülle etwas von diesem Wasser in eine Flasche, nimm es mit nach Hause und wasche damit dein Gesicht. Währenddessen sprich immer wieder: „Wie dieses Wasser weiterzieht,
so weicht mein Kummer und verfliegt.“

Zauberspruch gegen Liebeskummer

Dieser moderne Zauberspruch kann heute in dieser oder ähnlicher Form an vielen verschiedenen Stellen nachgelesen werden. Er wird in sozialen Medien verbreitet, auf Websites veröffentlicht und findet sich ebenso in Büchern, die sich mit Ritualen, Magie oder spirituellen Praktiken beschäftigen. So modern seine heutige Form auch erscheinen mag, transportiert er in seinem Kern doch eine Botschaft, die sehr viel älter ist als der Spruch selbst.

Menschen, die vor Hunderten oder sogar Tausenden von Jahren lebten, erzählten Geschichten, um darin eine transzendente Botschaft weiterzugeben. Später gab es Menschen, denen das, was sie beim Hören dieser Erzählungen spürten, so wichtig war, dass sie die Geschichten aufschrieben und damit bis in unsere Gegenwart hinüberretteten. Das geschah nicht ohne Grund. Diese Geschichten tragen eine Wahrheit in sich – keine bloß wörtliche Wahrheit, sondern eine, die sich im Inneren erfahren lässt.

Bernardo Kastrup sagt: „Religiöse Mythen vermitteln Wahrheit, aber eine Wahrheit, die weder wörtlich noch bloß allegorisch ist.“ Ein Mythos vermittelt eine transzendente Erfahrung, die sich begrifflich nicht erfassen lässt. Menschen erfahren die tiefere Wirklichkeit, die in der Botschaft steckt, intuitiv. Unser rationaler Intellekt kann sie nicht in adäquate Begriffe übersetzen. Die eigentliche Wahrheit des Mythos muss erfahren werden.

Eine dieser Geschichten, die sich Menschen zu allen Zeiten erzählt haben, handelt von einer Frau, die unter Liebeskummer leidet und zu einem Fluss oder einer Quelle geht, um diesen Schmerz zu überwinden. Aus solchen Erzählungen entwickelten sich in weiterer Folge Zaubersprüche. Die magische Formel – also die verwendeten Symbole und gesprochenen Worte – ist dabei mit einer Erzählung verknüpft. Die transzendente Wahrheit der Erzählung wird für die Zwecke der Magie neuinszeniert“, um sie in die gegenwärtige Wirklichkeit zu übertragen.

Die früheste Spur: Der Mythos um Isis

Zu den ältesten Geschichten, die diese Symbolik transportieren, gehört die altägyptische Geschichte von Isis. Sie ist Teil des ägyptischen Isis-Osiris-Mythos, der durch den griechischen Schriftsteller Plutarch (1. Jahrhundert n. Chr.) bekannt geworden ist. Nach der Ermordung ihres Gemahls Osiris sucht Isis verzweifelt nach dessen Leichnam. Sie erfährt schließlich, dass der Sarg nach Byblos (im heutigen Libanon) gelangt sei. Isis reist nach Byblos und setzte sich, völlig niedergeschlagen, an eine Quelle und weint.

Der Mythos von Isis geht noch weiter. Denn Isis bleibt nicht die trauernde Frau an der Quelle. Sie schöpft aus der Quelle die Kraft, um Osiris zu finden, seinen zerstückelten Körper wieder zusammenzusetzen und ihn durch ihre magischen Fähigkeiten so weit wiederzubeleben, dass sie noch einmal mit ihm schlafen kann. Sie empfängt von ihm ein Kind, dem sie den Namen Harpokrates gibt.

Die Tränen der Isis lassen den Fluss anschwellen

Die transzendente Wahrheit in dieser Erzählung konnten die Ägypterinnen und Ägypter spüren. Sie erkannten den wahren Kern des Mythos nicht deshalb, weil ihnen jemand seine Bedeutung erklärte oder ihn in einzelne Begriffe zerlegte, sondern weil die Geschichte sie unmittelbar berührte. In der Trauer der Isis, in ihrer Suche nach Osiris, in der Wiedervereinigung, der Wiederbelebung und schließlich in der Entstehung neuen Lebens fanden sie Erfahrungen wieder, die sie aus ihrem eigenen Leben kannten. Es war diese innere Berührung, die den Mythos für sie wahr machte: nicht im wörtlichen Sinn, sondern weil sie sich mit den Erfahrungen von Verlust, Liebe, Hoffnung, Wandlung und Neubeginn identifizieren konnten.

Aus der anfänglichen Erzählung von Isis wurde mit der Zeit ein Ritual, das ein großer Teil der ägyptischen Bevölkerung beging. Der griechische Schriftsteller Pausanias berichtet im 2. Jahrhundert n. Chr., dass die Ägypterinnen und Ägypter jedes Jahr zu jener Zeit, in der der Nil zu steigen begann, ein Fest zu Ehren der Isis feierten. Das Fest sollte an die Trauer der Isis um Osiris erinnern. Die Einheimischen sagten, dass die Tränen der Isis den Nil anschwellen ließen und die Felder bewässerten.

Ägyptische Mythen in der altgriechischen Welt

Schon lange vor Alexander dem Großen gab es intensiven Handel, Reisen und kulturellen Austausch zwischen Griechen und Ägyptern. Seit etwa dem 7.–6. Jh. v. Chr. lebten griechische Händler und Söldner in Ägypten; Naukratis im Nildelta wurde zu einem bedeutenden griechischen Handelszentrum. Griechische Autoren berichten ausführlich über Ägypten.

Besonders eng wurde die Verbindung jedoch im 4. Jh. v. Chr., als Alexander der Große Ägypten eroberte. Nach seinem Tod entstand dort das Ptolemäerreich, das von einer griechisch-makedonischen Herrscherdynastie regiert wurde. Die berühmteste Vertreterin war Kleopatra VII. In dieser Zeit war Ägypten Teil der hellenistisch-griechisch geprägten Welt.

Dabei vermischten sich griechische und ägyptische Traditionen stark. In Alexandria lebten Griechen, Ägypter, Juden und andere Bevölkerungsgruppen nebeneinander. Es entstanden Mischformen in Religion und Kultur.

Die griechische Badekultur: rituelle Reinigung gegen körperliche und seelische Leiden

Für die Bevölkerung im alten Griechenland war Wasser eines der stärksten Symbole überhaupt. Im Laufe der Zeit entwickelte sich eine ausgeprägte Badekultur. Da „sich waschen“ für sie weit mehr bedeutete als bloß körperliche Reinigung, ist es nicht verwunderlich, dass sich gerade in dieser Zeit auch rituelle Handlungen entwickelten, bei denen sich Menschen in fließendem Wasser wuschen oder badeten, um von Liebesschmerz zu heilen.

Eine der ältesten überlieferten Erzählungen hierzu stammt ebenfalls von Pausanias (2. Jahrhundert n. Chr.). Er berichtet davon, dass Menschen das Wasser des Flusses Selemnos als „Heilmittel gegen Liebe“ nutzten. Wer sich darin wusch, sollte seine Liebe vergessen.

Die Bevölkerung im alten Griechenland kannte die Erzählung der Isis. Sie kannte aber auch die Erzählung von Kleite, die nachfolgend erzählt wird. Diese Erzählungen berührten die alten Griechinnen und Griechen offenbar so sehr, dass sie deren Motive in die Wirklichkeit übertrugen. Ob dabei der Mythos der Isis oder die Erzählung von Kleite im Vordergrund stand, spielt letztlich keine Rolle, denn der Kern der Geschichte bleibt in beiden Fällen derselbe.

Kleites Tränen: Vom Mythos zur Pilgerstätte

Kleite war die Tochter des Merops, eines Sehers aus Perkote. Sie wurde die Frau des Königs Kyzikos, nach dem die Stadt Kyzikos an der Propontis benannt war. Als die Argonauten auf ihrer Reise nach Kolchis nach Kyzikos kamen, wurden sie zunächst freundlich aufgenommen. Nachdem sie wieder aufgebrochen waren, wurden sie von einem nächtlichen Wind in die Stadt zurückgetrieben. In der Dunkelheit erkannten die Einwohner von Kyzikos die Argonauten nicht. Es kam zu einem Kampf, und Kyzikos wurde getötet. Erst am folgenden Morgen bemerkten beide Seiten den schrecklichen Irrtum. Als Kleite dies hörte, war ihr Schmerz so groß, dass sie nicht weiterleben wollte. Sie erhängte sich aus Trauer. Ihre Tränen aber verschwanden nicht einfach in der Erde. Aus ihnen entstand eine Quelle, die die Menschen von Kyzikos Kleite nannten.

Die Quelle wurde daraufhin ein Ort, an den Frauen pilgerten, um sich von Liebeskummer zu heilen. So jedenfalls erzählt Plinius der Ältere in seiner Naturalis historia, rund 500 Jahre, nachdem Deiochos von Prokonnesos die Sage niedergeschrieben hat. Plinius berichtet darin, dass es in Kyzikos eine Quelle gab, deren Wasser bewirken sollte, dass Menschen ihre Liebe vergessen.

Die Unterdrückung vorchristlicher Erkenntniswege durch die Kirche

Die Liebeskummer-Fließwasser-Symbolik findet sich in unterschiedlichen Regionen Eurasiens wieder und fand dort ihren Ausdruck in einer Vielzahl verschiedener Rituale, Bräuche und symbolischer Handlungen. Die alten Griechinnen wuschen sich an Flüssen und Quellen, während im russischen Norden Flusswasser in Entliebungszaubern verwendet wurde. Dann kam jedoch ab dem 4. Jahrhundert n. Chr. die römisch-katholische Kirche. Sie verfemte alles, was nicht dem katholischen Glauben entsprach, als heidnisch. Zuerst zerstörte sie ihre Tempel, anschließend verdrängte sie nach und nach ihre überlieferten Mythen und mit ihnen auch ihre Göttinnen und Götter. Selbst das Baden war unter den frühen Klerikern verpönt.

Ab diesem Zeitpunkt waren die Menschen gezwungen, ihren alten Glauben im Verborgenen weiter auszuüben. Erst rund 1.000 Jahre später, mit dem Beginn der Renaissance im 14. Jahrhundert, begann sich diese Geheimhaltung allmählich zu lichten. In dieser Zeit begann die gebildete Schicht damit, sich wieder verstärkt mit den Vorstellungen und Erkenntnissen der Antike auseinanderzusetzen. Im Hintergrund stand das zunehmende Bestreben, sich von kirchlichen Dogmen und den lange vorherrschenden religiösen Deutungsmustern zu lösen. Die Gebildeten wandten sich dem Humanismus zu und besannen sich wieder auf die Antike – und damit zugleich auf jene Glaubensvorstellungen und Traditionen, die von der Kirche über Jahrhunderte als ketzerisch oder heidnisch verurteilt und bekämpft worden waren. In zeitgenössischen Texten, in der Kunst und in der Literatur wurde sichtbar, dass ein großer Teil der alten Vorstellungen die Jahrhunderte überdauert hatte.

Die Renaissance: Loslösung von der jahrhundertelangen geistigen Vorherrschaft der Kirche

Ein Beispiel dafür findet sich in Frankreich. In dem französischen Text Magie, ou délivrance d’amour („Magie oder Befreiung von der Liebe“) von Pierre de Ronsard, der 1587 in Poésies diverses erschien, vollzieht der Sprecher ausdrücklich magische Handlungen, um sich von seinen Liebesqualen zu befreien. Ronsard ruft unter anderem die Winde und die Seine an und bittet sie, seinen Liebesschmerz mit ihren Fluten bis in den Ozean fortzutragen. Damit begegnet uns auch hier wieder die alte Vorstellung, dass Wasser den Liebesschmerz aufnehmen und forttragen kann. Er lässt Wasser aus einem Gefäß ausgießen und spricht sinngemäß: „Und wie du dieses Wasser hinabgießt, so möge auch die Liebe in diesen Fluss fließen.“

Die uralte transzendente Wahrheit, die in Mythen, Bildern, Ritualen und Märchen weitergetragen wurde, konnte in Europa auch durch rund 1.000 Jahre katholischer Prägung nicht vollständig ausgelöscht werden. Viele Mythen wurden an den Rand gedrängt und schließlich nur noch als Märchen betrachtet. Ihre Symbolik jedoch blieb erhalten und lebte in Erzählungen, Volksbräuchen und überlieferten Ritualen weiter. Auch dort, wo offizielle religiöse Deutungen andere Vorstellungen verdrängten, verschwanden die alten Bilder nicht vollständig. Auf diese Weise konnte sich ihre symbolische Wahrheit über die Jahrhunderte hinweg immer tiefer in das kulturelle Gedächtnis eingravieren – selbst dann, wenn ihre ursprünglichen Zusammenhänge längst vergessen waren.

Zaubersprüche als Eigenermächtigung außerhalb kirchlicher Kontrolle

Zaubersprüche lassen sich, wenn man so will, als erste Versuche der Selbsthilfe deuten – als Handlungen, mit denen Menschen schon früh versuchten, ihr eigenes Leid zu lindern. Etwas, das die Kirche in dieser Form nicht anbot, denn ihren Dogmen zufolge konnte nur Gott helfen; der Mensch selbst vermochte sich aus eigener Kraft nicht zu helfen; alles, was er tun konnte, war beten. Damit nahm die Kirche den Menschen ihre Selbstbestimmung und drängte sie zunehmend in die Rolle unmündiger Gläubiger, die auf göttliche Hilfe angewiesen waren.

Die alten Mythen gaben den Menschen ihre Selbstbestimmung zurück. Deshalb wurden sie weiterhin von Mund zu Mund weitergegeben, oft in jenen Lebenssituationen, die man vor der Außenwelt lieber verborgen hielt. Liebeskummer war eine davon. Während man nach außen hin seinen Alltag bewältigte, suchte man im Verborgenen nach einer Möglichkeit, den Schmerz loszuwerden, der einen innerlich auffraß. In einer vertrauten Zweisamkeit, etwa zwischen zwei Freundinnen, konnte ein solches Geheimnis weitergegeben werden – ein überlieferter Zauberspruch, den man nur jemandem anvertraute, dem man wirklich vertraute. Zaubersprüche sind daher auch stille Zeugen dafür, dass es den Menschen auch vor Hunderten von Jahren in vielem nicht anders erging als uns heute. Auch sie litten unter Liebeskummer, trauerten einem Mann oder einer Frau nach, wurden zurückgewiesen oder mussten mit dem Verlust eines geliebten Menschen leben, der in den Krieg gezogen oder gestorben war.

In einer Handschrift aus der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts aus der Gegend von Shenoma im heutigen Gebiet Archangelsk findet sich eine Formel gegen „quälende Sehnsucht, Kummer und Herzensleid“. Dabei wird der schnelle, fließende Fluss angerufen: „So wie er seine Ufer abträgt, soll er Sehnsucht, Kummer und Herzkrankheit … abwaschen und mit sich nehmen.“

Natürlich wurden Zaubersprüche im Laufe der Zeit auch abgewandelt und nicht nur zur Linderung des eigenen Liebeskummers, sondern ebenso gegen vermeintliche Konkurrenz eingesetzt. Ein Beispiel dafür findet sich in einer russischen Handschrift, dem sogenannten Olonets-Sammelband aus dem 17. Jahrhundert. Dort beginnt die Anweisung für einen „Zauber zur Entliebung“ damit, dass man zu einem Fluss gehen, Wasser in ein Gefäß schöpfen und anschließend einen Spruch sprechen soll. Darin heißt es sinngemäß: „So wie sich bestimmte Wasser nicht miteinander vereinigen und so wie die beiden Ufer des Flusses nicht zusammenkommen, so sollen auch der genannte Mann und die genannte Frau nicht mehr zusammenkommen.“

Die transzendente Wahrheit besteht fort

Aber auch die mehr als tausendjährige Geschichte der Unterdrückung durch die römisch-katholische Kirche ging nicht spurlos an den Menschen vorüber. Zaubersprüche veränderten sich und verbanden sich im Laufe der Zeit synkretistisch mit der jeweils vorherrschenden Religion. So fanden nach und nach auch christliche Symbole Eingang in ältere Erzählungen und Zaubersprüche.

Ein Beispiel dafür ist ein Zauber aus Südsibirien, den der russische Literaturhistoriker, Ethnograph und Volkskundler Leonid Nikolajewitsch Maikov in seiner Sammlung Velikorusskie zaklinanija veröffentlichte. Bei diesem „Zauber zum Abkühlen bzw. Lösen von Liebe“ soll die betreffende Person zu einem schnell fließenden Fluss gehen – dreimal bei Morgendämmerung und dreimal bei Abenddämmerung – und sich dort das Gesicht waschen und abspülen. Dabei spricht sie: „Ich komme mit quälender Sehnsucht und weinender Liebeszehrung zu dir. Beim Waschen soll diese Zehrung von meinem Gesicht und die Sehnsucht aus meinem Herzen weichen. Schneller Fluss, trage diese Sehnsucht mit deiner schnellen Strömung davon und versenke sie in deinen tiefen Wellen, damit sie niemals wieder zu mir zurückkehrt.“

In diesem Zauber hat sich mit der Zeit das christliche Symbol der Drei mit dem viel älteren Wasserritual verbunden. Auf diese Weise konnte sich der Kern einer uralten Erzählung trotz der strengen kirchlichen Zensur erhalten: Das fließende Wasser nimmt den Liebesschmerz auf, trägt ihn davon und befreit den Menschen von seiner quälenden Sehnsucht.

Auch heute noch erzählen sich Menschen uralte Mythen weiter oder führen Zaubersprüche und Rituale aus, die sie irgendwann einmal von jemandem gehört haben und mit denen sie selbst bereits eine hilfreiche Erfahrung gemacht haben. Im Laufe der Jahrhunderte wurden diese Zaubersprüche sprachlich verfeinert, verändert und immer wieder an die jeweilige Zeit angepasst. Sie entwickelten sich mit der Moderne weiter, doch die grundlegende Symbolik blieb dieselbe wie schon vor rund 2.100 Jahren.

Auf diese Weise konnte schließlich auch jener moderne Zauberspruch entstehen, den du am Anfang dieser Seite nachlesen kannst. Seine Form ist zeitgenössisch, doch sein symbolischer Kern ist sehr alt. Er wirkt nach wie vor, weil sich die transzendente Wahrheit, die in diesen mehrere Tausend Jahre alten Geschichten verborgen liegt, nicht verändert hat, und weil noch immer dieselben Bilder, Symbole und Handlungen in uns transzendente Erfahrungen auslösen.

Quellen:


Bild: ©pixabay, @KanchanCollage